Marius Rappo hat sich, parallel zu seiner künstlerischen Tätigkeit, zwischen 1979 und 1998 mit dem Bau historischer Modelle für Museen in der Schweiz und in Deutschland einen Namen gemacht. Diese Modelle, die grösstenteils noch heute ausgestellt sind, wurden durch den Künstler in minutiöser Recherche und enger Zusammenarbeit mit den Sachverständigen der Museen entwickelt. Die Realisation der Modelle bedingte den Einsatz und das Schaffen unzähliger und äusserst vielgestaltiger Materialien, so auch Baupläne, Modellskizzen und

-versuche, aber auch Prototypen, Gussformen und Hilfskonstruktionen, die bis heute im Atelier von Marius Rappo in der Kaserne Basel erhalten sind.

Vor dem Hintergrund der Auflösung aller Künstlerateliers der Kaserne Ende 2017 wird es Zeit für einen MODELLrappoRT: Eine Publikation und eine Wanderausstellung halten diese spezifischen Arbeiten fest und stellen sie in einen zeitgemässen Diskurs.

 

 

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